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O An Quan (vietnamesisches Mandarin-Spiel)

Verteil die Steine übers Brett und erobere die großen Mandarinsteine.

2 SpielerMittel

So spielt man O An Quan

O An Quan (Ô ăn quan, „Mandarinfelder erobern“) ist ein vietnamesisches Steinspiel, das Kinder oft mit Kreide auf den Boden malen. Das Brett hat zwei Reihen mit je fünf Reisfeldern, in denen je fünf kleine Steine liegen. An jedem Ende liegt ein halbrundes Mandarinfeld mit einem großen Mandarinstein. Die untere Reihe gehört dir.

Ziel

Hol mehr Punkte als dein Gegner. Jeder kleine Stein zählt 1 Punkt. Ein großer Mandarinstein zählt 10 Punkte (oder 5, wenn du das einstellst).

Zug für Zug

  1. Wähle eines deiner Reisfelder mit Steinen und dann mit den Pfeilen (oder den Tasten Links und Rechts) eine Richtung.
  2. Nimm alle Steine heraus und leg sie einzeln in die folgenden Felder in dieser Richtung, auch in die Mandarinfelder.
  3. Schau auf das Feld nach deinem letzten Stein. Liegen dort Steine, nimmst du sie auf und verteilst sie weiter in dieselbe Richtung.
  4. Ist dieses Feld leer und liegen im Feld danach Steine, schlägst du sie. Folgt wieder „leer, dann voll“, schlägst du noch einmal, und so weiter.
  5. Dein Zug endet, wenn zwei leere Felder hintereinander kommen oder wenn das nächste Feld ein Mandarinfeld ist, in dem noch Steine liegen.

Regel vom jungen Mandarin: Ein Mandarinfeld, in dem noch der große Stein liegt, darf erst geschlagen werden, wenn es auch mindestens 5 kleine Steine enthält. Bis dahin endet der Zug dort einfach.

Leere Seite: Sind zu Beginn deines Zugs alle fünf Felder auf deiner Seite leer, legst du aus deiner Beute in jedes Feld einen Stein. Reicht sie nicht, leihst du dir Steine vom Gegner und gibst sie am Ende zurück.

Spielende

Das Spiel endet, wenn beide Mandarinfelder geschlagen und leer sind. Dann nimmt jeder die Steine, die noch auf seiner Seite liegen. Wer mehr Punkte hat, gewinnt.

Du magst Säspiele? Probier auch den afrikanischen Klassiker Oware oder das indonesische Congklak.

Strategie-Tipps

  • Erst zählen, dann ziehen. Verfolge die Steine im Kopf: Wo landet der letzte, und was liegt zwei Felder dahinter? Die beiden Richtungen können ganz verschieden ausgehen.
  • Ziel auf die Mandarine. Ein großer Stein ist so viel wert wie zehn kleine. Achte auf Mandarinfelder, in denen schon 5 kleine Steine liegen.
  • Bau Kettenschläge auf. Wechseln sich leere und volle Felder ab, kann ein einziger Zug mehrere Felder auf einmal schlagen.
  • Mach keine Geschenke. Ein leeres Feld neben einem großen Haufen lädt deinen Gegner zum Schlagen ein. Verteil die Steine oder zieh große Haufen zuerst.
  • Pass auf deine eigene Reihe auf. Gehen dir die Steine aus, musst du deine Beute einsetzen oder sogar Steine leihen. Behalte ein paar Steine zu Hause.

O An Quan (vietnamesisches Mandarin-Spiel): Häufige Fragen

Was bedeutet Ô ăn quan?

Es heißt etwa „Mandarinfelder erobern“. Die zwei großen Endfelder sind die Mandarine (quan), die kleinen Felder sind die Reisfelder oder das Volk (dân).

Warum konnte ich das Mandarinfeld nicht schlagen?

Solange der große Stein noch darin liegt, darf ein Mandarinfeld erst geschlagen werden, wenn es auch mindestens 5 kleine Steine enthält. Diese Regel vom „jungen Mandarin“ ist in Vietnam weit verbreitet.

Was passiert, wenn meine Seite leer ist?

Zu Beginn deines Zugs legst du aus deiner Beute in jedes deiner fünf Felder einen Stein. Reicht sie nicht, leihst du dir Steine vom Gegner und zahlst sie beim Zählen zurück.

Wie stark ist der Computer?

Leicht zieht oft zufällig. Mittel denkt ein paar Züge voraus. Schwer rechnet tief und sucht nach Kettenschlägen und Mandarinfeldern.

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