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3D-Tic-Tac-Toe

Bring vier in eine Reihe – irgendwo in einem 4×4×4-Würfel.

2 SpielerMittel

So spielt man 3D-Tic-Tac-Toe

3D-Tic-Tac-Toe bringt das klassische Tic-Tac-Toe in einen Würfel. Das Brett hat vier Ebenen, jede ist ein 4×4-Gitter – insgesamt also 64 Felder. Eine Plastikversion dieses Spiels wurde als Qubic verkauft, und Computer lernten es schon sehr früh zu spielen. Zwei Spieler, X und O, ziehen abwechselnd. X beginnt.

Ziel

Bring als Erster vier deiner Zeichen in eine gerade Linie. Es gibt 76 mögliche Linien:

  • Reihen, Spalten und die zwei Diagonalen innerhalb einer Ebene,
  • senkrecht nach unten durch dasselbe Feld aller vier Ebenen,
  • schräge Linien, die pro Schritt eine Ebene tiefer gehen, entlang einer Reihe, einer Spalte oder einer Diagonale,
  • die vier langen Diagonalen von einer Ecke des Würfels zur gegenüberliegenden Ecke.

Zug für Zug

  1. Tippe oder klicke in deinem Zug auf ein leeres Feld in einer beliebigen Ebene, um dein Zeichen zu setzen. Zeichen werden nie bewegt.
  2. In der 3D-Ansicht sind die vier Ebenen wie Stockwerke eines Turms gestapelt: Ebene 1 ist oben. Zeigst du auf ein Feld, leuchtet dieselbe Stelle in den anderen Ebenen auf. So siehst du senkrechte und schräge Linien leichter.
  3. In der flachen Ansicht liegen die vier Ebenen als vier kleine Bretter nebeneinander. Diese Ansicht lässt sich auf dem Handy leichter antippen. Über das Menü „Ansicht“ kannst du jederzeit wechseln; die Partie läuft weiter.
  4. Mit der Tastatur bewegst du dich mit den Pfeiltasten zwischen den Feldern (Hoch und Runter gehen durch alle Ebenen), mit Bild auf und Bild ab springst du eine Ebene weiter, und mit Enter setzt du.

Spielende

Die Partie endet, sobald ein Spieler vier in einer Reihe hat; die Gewinnlinie wird durch den Würfel gezogen. Sind alle 64 Felder voll und es gibt keine Linie, ist es unentschieden – das kommt aber sehr selten vor.

Gegen den Computer

Leicht blockt einige deiner Linien und zieht sonst eher planlos. Mittel blockt jede Drohung und erkennt kurze Angriffe. Schwer sucht Ketten erzwungener Drohungen und ist sehr schwer zu schlagen. Die Statusleiste warnt dich, wenn dein Gegner drei in einer Linie hat.

Strategie-Tipps

  • Besetze die starken Felder. Die 8 Ecken des Würfels und die 8 Felder in seiner Mitte liegen jeweils auf 7 Linien. Alle anderen Felder liegen nur auf 4. Am Anfang sind diese 16 Felder am meisten wert.
  • Denk in erzwingenden Zügen. Eine Dreierlinie mit leerem viertem Feld muss sofort geblockt werden. Reih solche Drohungen so aneinander, dass dir jeder Block beim Aufbau der nächsten hilft.
  • Gewinn mit einer Gabel. Ziel einer solchen Kette ist ein Zug, der zwei Drohungen gleichzeitig schafft. Dein Gegner kann nur eine davon blocken.
  • Achte auf versteckte Linien. Senkrechte und schräge Linien durch die Ebenen übersieht man am leichtesten. Zeig in der 3D-Ansicht auf ein Feld, dann leuchtet seine Säule auf.
  • Blocke mit Tempo. Wenn du blocken musst, wähle den Block, der zugleich eine deiner eigenen Linien verlängert. Dann muss dein Gegner als Nächstes auf dich reagieren.

3D-Tic-Tac-Toe: Häufige Fragen

Wie viele Gewinnmöglichkeiten gibt es bei 4×4×4-Tic-Tac-Toe?

Es gibt 76 Gewinnlinien: 48 gerade Reihen, Spalten und Senkrechten, 24 Diagonalen, die in einer flachen Schicht des Würfels liegen, und 4 lange Diagonalen von Ecke zu Ecke.

Ist das dasselbe Spiel wie Qubic?

Ja. Qubic war der Name eines 4×4×4-Tic-Tac-Toe-Spiels aus den 1960er-Jahren. Die Regeln hier sind gleich: Vier in einer Reihe in beliebiger Richtung gewinnen.

Kann der erste Spieler immer gewinnen?

Theoretisch ja. Computerstudien haben gezeigt, dass der erste Spieler mit perfektem Spiel immer einen Sieg erzwingen kann. Der Gewinnplan ist aber sehr lang und schwierig, daher sind echte Partien völlig offen.

Welche Ansicht passt auf dem Handy?

Die flache Ansicht zeigt die vier Ebenen als vier Bretter nebeneinander, mit größeren Feldern, die sich leicht antippen lassen. Die 3D-Ansicht zeigt den Würfel als Stapel, so erkennt man Linien durch die Ebenen leichter.

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